Christopher Herbert – lyrischer Bariton
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Christopher Herbert begann das Jahr 2010 mit einem erfolgreichen Liederabend mit Thomas Bagwell in der Goldmark Hall des Mannes College of Music, und im Frühling debütierte er unter der musikalischen Leitung von Stephen Lord als Henrik Egerman in Sondheims „A little Night Music“ mit dem Opera Theatre of Saint Louis. Weiters sang er Monteverdis „Vespers” mit dem Saint Thomas Choir und dem Orchester Concert Royale in Konzerten in New York, Houston, Dallas und Nashville, sowie Barbers „Dover Beach” mit dem renommierten Hyperion String Quartet in der Konzertreihe des Sembrich Museums. Im Oktober debütiert er mit dem Brooklyn Symphony Orchestra mit Mahlers „Kindertotenlieder” in einer neuen englischen Übersetzung von Glen Roven. „Christopher Herbert, als Alberts Buddy Sid, gebühren die höchsten Noten für Klarheit des Textes. Der Bariton sang gleichermaßen wundervoll warme Töne, phrasierte farbenreich und verwendete seine natürlichen Fertigkeiten stets zu seinem Vorteil.” [The Baltimore Sun]. Dieses Lob wurde ihm 2009 für seine Rolle als Sid in Brittens „Albert Herring“ zuteil, welche er mit Opera Vivente sang, mit der er bereits im Jahr davor als Pluto in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ einen großen Erfolg feiern konnte. Weitere Auftritte 2009 umfassten die Rollen Connie in Ricky Ian Gordons „The Grapes of Wrath Suite” beim Hawaii Performing Arts Festival, Il prigioniero in Mascagnis „Il piccolo Marat” mit dem Teatro Grattacielo in der New Yorker Avery Fisher Hall, und William Williamson in Bolcoms „A Wedding“ an der Music Academy of the West. Weiters war er Bariton-Solist in Orffs „Carmina Burana“ mit der Handel-Society of Dartmouth und er trat in der Gala „Sing For Hope“ im New York Times Center auf. An der Music Academy of the West trat er in zahlreichen Konzerten, Liederabenden, sowie als Masetto („Don Giovanni“) und Frank („Die Fledermaus“) auf. Auch im renommierten Tanglewood Music Center war er zu hören. Besonders hervorzuheben ist das Galakonzert „A Sondheim Celebration“ mit dem Boston Pops, geleitet von Keith Lockart, wo Christopher Herbert Szenen aus „Sweeney Todd“ (Anthony), „Merrily We Roll Along“ (Frank) und „Evening Primrose“ (Charles) in der Boston Symphony Hall und dem Tanglewood Koussevitsky Music Shed sang. Weitere Auftritte waren als Phoebus in Bachs Kantate 201: „Der Streit zwischen Phoebus und Pan“ mit dem Tanglewood Barock-Orchester unter der Leitung von Craig Smith, sowie ein Liederabend mit finnischer Musik des zwanzigsten Jahrhunderts und ein Strawinsky Konzert in der Seiji Ozawa Hall. In den vorangegangenen Spielzeiten feierte Christopher Herbert große Erfolge als Aeneas in „Dido and Aeneas“ mit der Mark Morris Dance Group und mit der Bronx Opera, mit der er danach auch Guglielmo in „Così fan tutte“ sang. An der Central City Opera in Colorado interpretierte er die Rollen Dandy und Barney in „The Ballad of Baby Doe“ von Douglas Moore, sowie Papageno in „Die Zauberflöte“ und Zurga in „Les pêcheurs de perles“. Weitere Auftritte zeigten den Bariton als Njegus in „Die lustige Witwe“ mit Mobile Opera, in der Rolle des Pilgrim-Monk in Brittens „Curlew River“ mit Opéra Rouen an der Japan Society of New York und er sang die Rolle des Puritanischen Anführers in Glucks „Alceste“ (Koproduktion zwischen der Opera Boston und dem Boston Baroque). Sein Debüt im New Yorker Lincoln Center war als Bariton-Solist in „Farewell to Music“ begleitet von der Christopher Caines Dance Company. Christopher Herbert studierte Musik, sowie „Sprachen und Zivilisationen des Nahen Ostens“ an der Yale University (Bachelor), und erlangte seinen Mastertitel im Fach „Studien des Mittleren Ostens“ an der Harvard University. Seine musikalische Ausbildung komplettierte er unter anderem an der renommierten Music Academy of the West in Kalifornien, und absolvierte zahlreiche Meisterkurse, unter anderem mit James Levine, Marilyn Horne, Warren Jones, Lotfi Mansouri und Christopher Larkin. Er gewann den Förderpreis der Sullivan Stiftung, erhielt den dritten Preis im Lotte Lenya Wettbewerb der Kurt Weill Stiftung, war Finalist des Gesangswettbewerbs der Liederkranz Stiftung und gewann zuletzt den Special Merit Award im Gérard Souzay Wettbewerb 2009. |
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