Juan Fernando Gutiérrez – Bariton
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Der Bariton Juan Fernando Gutiérrez wurde 1980 in Kolumbien geboren. Er begann sein Gesangsstudium an der Universität von Antioquia bei Danaila Hristova und Detlef Scholz. Im Jahr 2002 lässt er sich in Wien nieder, wo er unter der Leitung von KS. Margarita Lilowa, KS Robert Holl und Prof. Ralf Döring sein Gesangsstudium fortsetzt und es schließlich mit Erfolg im Jahr 2009 beendet. Die Teilnahmen an verschiedenen Meisterklassen etwa bei KS Peter Gugalof in Berlin, bei KS Hilde Zadek in Wien, bei KS Monserrat Caballé in Spanien und bei Franco Pagliazzi in Italien unterstützten seine künstlerische Entwicklung. Juan Fernando Gutiérrez war weiters Finalist bei wichtigen Wettbewerben wie Klassikmania und dem Internationalen Hilde Zadek Wettbewerb 2009. Im selben Jahr gewann er außerdem den Publikumspreis der Otto Edelmann Society, und war Gewinner des 1.Preises, der Goldmedaille, des Publikumspreises, des „Osamu Uno“-Preises und des Förderungspreises beim 10. Internationalen Musikwettbewerb in Osaka/Japan. Juan Fernando Gutiérrez machte sein Operndebüt im Jahr 2000 am Teatro Metropolitano in seinem Heimatland Kolumbien als Papageno. Danach folgten Engagements als Orfeo in Glucks „Orfeo ed Euridice“, Figaro in „Il Barbiere di Siviglia“, Posa in „Don Carlo“ und El Doctor in der Uraufführung des zeitgenössischen Werkes „Documentos del infierno“. In Wien feierte einen großen Erfolg als Jean in der deutschen Uraufführung der Oper „La Colombe“ von Charles Gounod im Schlosstheater Schönbrunn. Weitere Auftritte in Wien waren u.a. als Lorenzo in „Capuleti e i Montecchi“, Conte in „Il Matrimonio Segreto“, Rittmeister Henrici in „Der Bettelstudent“, Dandini in „La Cenerentola“ und als Silvio in „I Pagliacci“. Wichtige Engagements führten ihn zu verschiedenen Festspielen, wie z.B. mit der Neuen Oper Wien nach Zwolle/Holland, wo er beim Nederlands KamerOpera Festival in der zeitgenössischen Version der Oper „Orfeo“ von Christoph Cech auftrat, zu den Haydn Festspielen in Eisenstadt, wo er unter der Leitung von Adam Fischer die Rolle des Pluto in „L’anima del filosofo“ verkörperte, zu den Wiener Festwochen mit der modernen Inszenierung von Ulrich Rasches „This is not a love song“ und nach Bulgarien, wo er die „Lyrische Symphonie“ von Zemlinsky unter der Leitung von Georgi Dimitrov während der österreichischen Musikwochen sang. Der Bariton gab Konzerte in namhaften Sälen wie dem Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins und dem Wiener Bösendorfer Saal. Außerdem konnte er durch sein breites Repertoire zahlreiche Kantaten, Messen und Lieder mit großem Erfolg im In- und Ausland präsentieren. Im Dezember 2009 sang er in Japan mit dem Hiroshima Symphonie Orchester die Baritonpartie von Beethovens 9. Symphonie und nahm dabei auch eine CD und DVD auf. Ab der Saison 2010/11 wird Juan Fernando Gutiérrez Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. Seine Rollen umfassen unter anderem Ottokar („Der Freischütz”), Papageno („Die Zauberflöte”), Dr. Falke („Die Fledermaus”) und Taddeo („L’Italiana in Algeri”). |
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