Michael Leibundgut – Bass
|
Michael Leibundgut gilt als Spezialist für zeitgenössische Musik, sowie der Musik des 20. Jahrhunderts. In den vergangenen Jahren bildeten Opernuraufführungen von Gregory Vajda („Zauberberg“ – Davos Festival), Luca Mosca („Signor Goldoni“ – Teatro La Fenice), Aureliano Cattaneo („La philosophie dans le labyrinthe“ – mit dem Klangforum Wien bei der Biennale München und im Museumsquartier Wien) und Andrea Lorenzo Scartazzini („Wut“ – Theater Erfurt) die Schwerpunke seines künstlerischen Schaffens. Außerdem war er Cover für die Rolle des Herrn Winkelmann in Friedrich Haas’ Uraufführung „Melancholia“ an der Opéra National de Paris. Weitere Auftritte in den letzten Jahren führten ihn ans Teatro lirico Cagliari, zum Festival Aix-en-Provence, an die Opéra National de Bordeaux, sowie an die Opéra de Monte Carlo. Auch zahlreiche zeitgenössische kammermusikalische Werke hat Michael Leibundgut interpretiert – zuletzt sang er sehr erfolgreich Karlheinz Stockhausens Havona (14. Stunde aus „Klang“) bei der Musiktriennale Köln. In der Saison 2010/11 debütiert Michael Leibundgut an der Oper Köln in Stockhausens „Sonntag“ aus dem Zyklus „Licht“, sowie beim Lucerne Festival in Georg Friedrich Haas’ „Nacht“, einer Produktion, die in Folge auch am „Gare du Nord“ in Basel gezeigt wird. Michael Leibundgut studierte zunächst Chorleitung bei Hans-Martin Linde an der Musik-Akademie Basel und anschließend Gesang bei Yvonne Prinz (Wien), Margreet Honig (Amsterdam) und Stefan Haselhoff (Basel). Er war Mitglied des internationalen Opernstudios des Zürcher Opernhauses und anschließend am Theater St. Gallen engagiert, wo er eine Vielzahl an klassischen Rollen gesungen hat. Er absolvierte Meisterkurse und Workshops mit Dennis Heath, Samuel Ramey, Peter Konwitschny, Mikael Eliasen, Christa Ludwig, sowie Elisabeth Schwarzkopf, und arbeitete mit Dirigenten wie Emilio Pomarico, Lucas Vis, Andrea Molino, Roberto Abbado, Peter Kuhn, Kenneth Weiss, Hans-Martin Linde und Joachim Krause. Zusammen mit der Pianistin Ute Stoecklin veröffentlichte Michael Leibundgut eine CD mit Liedern von Schweizer Komponisten des 20. Jahrhunderts („Hesperos“, Guild Music), welche vom britischen Internet-Magazin „MusicWeb“ zur „CD des Monats“ gewählt wurde.
|
|

