Eilana Lappalainen – dramatischer Sopran
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Die finnisch-kanadische Sopranistin Eilana Lappalainen zählt zu den führenden dramatischen Sopranistinnen dieser Zeit. Ihre eindrucksvolle Musikalität wurde von der Presse als „seltene Perfektion” und ihre Bühnenpräsenz als „bildschön” bezeichnet. Opera News schrieb über ihre Salome an der Seattle Opera in 2002: „Lappalainen’s extraordinary physical lightness and agility, her diverse vocal palette and her grasp of the character’s complexity were deeply moving… Her dance of the seven veils is simply the best I’ve ever seen (including Welitsch, Borkh and Stratas – on film, perhaps the greatest Salome ever).” Ihre Lulu an der San Francisco Opera unter der Regie von Lotfi Mansouri im Jahre 1998 bedeutete den Sprung in die internationale Karriere. Seit dem führten Gastspiele Eilana Lappalainen an bedeutende Opernhäusern wie die Mailänder Scala, ans Teatro dell’Opera di Roma, die Hamburgische Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, die Finnish National Opera, die New York City Opera, die Seattle Opera, die Virginia Opera, die Opéra de Montreal, die Opera Nacional de México, die New Israeli Opera und viele andere mehr. Ihr Repertoire beinhaltet heute unter anderem die Titelrolle in „Salome”, Senta in „Der Fliegende Holländer”, Elisabeth in „Tannhäuser”, Leonore in „Fidelio”, Marie in „Wozzeck”, die Titelpartien in „Jenufa” und „Medea”, sowie die Puccini-Heldinnen Tosca, Madama Butterfly, Minnie in „La Fanciulla del West” und Giorgetta in „Il Tabarro”. In den letzten Jahren eignete sich Eilana Lappalainen zunehmend auch Partien des hochdramatischen-Sopranfachs, wie Brünhilde, Elektra, Isolde und Turandot an. Weiterhin in ihrem Repertoire ihre Paraderolle Salome (2008 beim Gastspiel der Litauischen Nationaloper in Tel Aviv), Tosca (2008 mit dem Bohuslav Martinů Philharmonic Orchestra, sowie 2009 beim International Festival of the Aegean), Medea (2009 mit Oxford Philomusica) und Fidelio-Leonore (2009 am Gran Teatre del Liceu Barcelona als Cover von Karita Mattila). Auf der Konzertbühne feierte Eilana Lappalainen 2005 ihr Debüt an der Carnegie Hall mit dem Sopransolo im Mozart-Requiem. 2007 sang sie dort das Sopransolo im Verdi-Requiem und Silvia in Mascagnis Oper „Zanetto”, eine Rolle, die sie auch im Rahmen des International Festival of the Aegean und auf Tour durch die Tschechische Republik sang. 2009 folgte ihr Debüt am Gran Teatre del Liceu Barcelona mit einem Konzert anlässlich des 100. Todestages von Isaac Albéniz. Ihr Konzertrepertoire beinhaltet weiters Wagners „Wesendonck-Lieder”, „Vier letzte Lieder” von Richard Strauss und Beethovens Neunte Sinfonie. Darüber hinaus hat Eilana Lappalainen eine Live-Übertragung von „Salome” mit dem National Polish Radio Symphony Orchestra aufgenommen, sowie eine CD mit Verdi Arien mit dem Anhaltischen Philharmonie Orchester Dessau und eine CD mit italienischen Arien mit dem St. Petersburg Philharmonic Orchestra eingespielt. Ihre Stimme ist weiters im Film „Café and Tobacco” als Mimì zu hören. Eilana Lappalainen verdankt ihre künstlerischen Grundlagen der Opera San José (wo sie als erste principal artist-in-residence 30 Hauptrollen sang) und dem Anhaltischen Theater Dessau (wo sie 25 Hauptrollen sang). |
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