Patricia Johnson – dramatischer Koloratursopran
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Patricia Johnson gilt als Spezialistin im italienischen Bel Canto Fach und sang an zahlreichen renommierten Opernhäusern und mit vielen großen Orchestern, so auch mit dem Opera Orchestra of New York unter Eve Queler. Zu ihren Paraderollen zählen Armida in Rossinis gleichnamiger Oper, Linda („Linda di Chamonix“), Elvira („I Puritani“), Amina („La Sonnambula“), Giulietta („I Capuletti e I Montecchi“) Konstanze und immer wieder Violetta, Lucia und Gilda. Ihr Durchbruch gelang ihr durch die Live Übertragung der Operette „Die lustige Witwe“, einer Produktion der New York City Opera, wo sie die Rolle der Valencienne sang. Nach diesem Erfolg wurde sie von der NYCO für deren Saison-Eröffnung als Nanetta in „Falstaff“ und als Antonia in „Les Contes d’Hoffmann“ verpflichtet. Diese Aufführungen veranlasste die amerikanische Presse Patricia Johnson als „America’s newest emerging talent“ zu feiern. Als einer der führenden Koloratursoprane der New York City Opera interpretierte sie dort bald Violetta, Gilda, Micaëla und Contessa Almaviva. Weitere Gastspiele in Nordamerika führten die vielseitige Sopranistin als Helena („A Midsummer Night’s Dream“) und Giulietta („Les Contes d’Hoffmann“) an die Houston Grand Opera, als Pamina und Adele an die Sarasota Opera, als Juliette („Roméo et Juliette“) an die Lyric Opera of Kansas City, als Contessa Almaviva an die Harrisburg Opera, als Helena („A Midsummer Night’s Dream“) an die Utah Opera und als Mimì an die Connecticut Grand Opera. Außerdem sang sie Liù mit dem Arkansas Symphony Orchestra, alle drei Damen aus „Hoffmanns Erzählungen“ mit El Paso Opera, Micaëla und Lakmé mit Union Avenue Opera St. Louis, und war zahlreiche Male als Lucia (Cleveland Opera, El Paso Opera) und Violetta (Harrisburg Opera, Arizona Opera, Opera Delaware, El Paso Opera, Opera Company of Brooklyn) zu hören. Aber auch im zeitgenössischen Repertoire fühlt sich Patricia Johnson wohl; so interpretierte sie Air in der Weltpremiere von Peter Liebersons Oper „Ashoka’s Dream“ mit Santa Fe Opera. Highlights ihrer Auftritte in Übersee waren ihr europäisches Debüt als Konstanze („Die Entführung aus dem Serail“) an der Komischen Oper Berlin, Gilda an der Staatsoper Prag im Rahmen des jährlichen Verdi Festivals, Mary Magdalene in einer Bühnenversion von Händels „The Messiah” beim Early Music Festival Utrecht, sowie Contessa Almaviva am Teatro Municipal Santiago de Chile. Konzerte führten sie u.a. an die New Yorker Carnegie Hall und nach Wien, wo sie ihr gefeiertes Liederabend-Debüt im Barocksaal des Alten Rathauses gab. Sie sang mit Orchestern wie dem Florida Philharmonic Orchestra, dem Arkansas Symphony Orchestra, dem Colorado Springs Symphony Orchestra, dem Polnischen Radio Orchester Katowitce, und im Mai 2010 gab sie ihr Debüt mit dem Las Vegas Philharmonic Orchestra. Ms. Johnson studierte an der Univerisity of Missouri Kansas City. Sie gewann zahlreiche amerikanische Gesangswettbewerbe und war Finalistin im Wettbewerb der Metropolitan Opera, wo sie auch den Metropolitan Opera Grants erhielt. Sie lebt mit ihrem Mann in New York. |
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