Rebecca Nelsen – lyrischer Koloratursopran

Rebecca Nelsen begann 2010/11 mit einer CD-Aufnahme für Gramola Records mit Liedern des Exil-Komponisten Walter Arlen, und einer gefeierten „Carmina Burana” mit dem Staatsorchester Braunschweig. Danach folgt ihr US Debüt in einem Konzert mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra, und sie kehrt zurück an die Volksoper Wien als Gretel in „Hänsel und Gretel“.

Ihre Saison 2009/10 begann mit ihrem Debüt in Italien am Teatro La Fenice als Violetta unter Maestro Myung-Whun Chung, in der Wiederaufnahme der Erfolgsproduktion von Robert Carsen, und sie sang die Violetta auch an der Semperoper Dresden unter Maestro Fabio Luisi in der Neuinszenierung von Andreas Homoki. Weitere Gastengagements brachten sie zurück an die Semperoper Dresden – als Susanna („Le nozze di Figaro”) und Blondchen - sowie auch an die Volksoper Wien, wo sie in der Wiederaufnahme von „Der Vetter aus Dingsda”  zu hören war. Außerdem nahm sie mit den Bochumer Symphonikern die Rolle der Mary in Georg Antheils Oper „The Brothers“  für CPO auf. In der Saison 2008/09 debütierte Rebecca Nelsen an der Volksoper Wien mit der Rolle der Julia de Weert in „Der Vetter aus Dingsda” von Eduard Künneke in der Neuproduktion von Olivier Tambosi, sowie an der Semperoper Dresden als Adele in „Die Fledermaus” und als Sophie in „Der Rosenkavalier” unter Fabio Luisi. Zwischen 2007 und 2009 war sie Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig, und ihre Rollen umfassten Gilda, Musetta, Sophie, Blondchen, Komtesse Stasi („Die Csárdásfürstin”) und Ippolito in der Deutschland-Premiere von Johann Simon Mayrs „Fedra”, welche für Oehms Classics aufgenommen und 2009 veröffentlicht wurde.

„Als Entdeckung des mit großem Beifall aufgenommenen, in englischer Sprache gebotenen Abends darf die junge Sopranistin Rebecca Nelsen gelten. Ein schauspielerisches Talent, das auch gesanglich keine Wünsche offen lässt.” So war der allgemeine Tenor der österreichischen Presse nach der erfolgreichen Aufführung von John Caskens „God’s Liar“, mit der Rebecca Nelsen im Rahmen des Klangbogen Festivals im Sommer 2004 ihr europäisches Debüt feierte. 2005 folgten Engagements mit der Neuen Oper Wien als Eurydike in Christoph Cechs Neuvertonung des „Orfeo“-Librettos von Monteverdi, sowie als Flora in der Klangbogen Produktion von „The Knot Garden“ von Sir Michael Tippett. Danach feierte Rebecca Nelsen einen großen Erfolg als Pamina in Mozarts „Die Zauberflöte“ in einer Tournee durch Japan. 2006 begann für die junge Künstlerin erneut mit der Rolle der Pamina, diesmal allerdings in „Zauberflöte 06“, einer Uraufführung von Thomas Pernes im Rahmen des Wiener MozartJahres. Im selben Jahr folgten noch Engagements mit der Neuen Oper Wien in „Don Juan kommt aus dem Krieg“ von Erik Højsgaard sowie in „Radek“ von Richard Dünser im Rahmen der Bregenzer Festspiele. Weiters war sie in der erfolgreichen „Così fan tutte“ Produktion der Jungen Philharmonie im Schlosstheater Schönbrunn zu hören.

Rebecca Nelsen studierte Solo-Gesang und Deutsche Literatur an der Texas Tech University.  Im Rahmen ihrer Ausbildung sang sie bereits Rollen wie die Titelpartie in „Iolanthe“ und Mabel in „The Pirates of Penzance“ von Gilbert & Sullivan, sowie Anna Reich in „Die lustigen Weiber von Windsor“, Lauretta in „Gianni Schicchi“ und auch Violetta in „La Traviata“. In 2003 nahm sie ein Fulbright-Stipendium in Anspruch, um ihre Ausbildung durch ein Solo-Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien zu erweitern. Sie ist Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe, unter anderem dem Ferruccio Tagliavini Gesangswettbewerb 2006 (3. Platz) und dem Nico Dostal Gesangswettbewerb 2006 (1. Platz).




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