Matjaž Stopinšek – lyrischer Tenor
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Matjaž Stopinšek wurde in Celje (Slowenien) geboren und begann seine musikalische Ausbildung bereits an der Mittelschule in Maribor, wo er als Hauptfach Gesang belegte. Nach seiner Matura studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, u.a. bei Prof. Wolfgang Gamerith und bei Prof. Horst Zander. Noch während seines Studiums sang er bereits seine ersten Mozart-Partien: Er debütierte 1997 als Tamino („Die Zauberflöte”) und sang danach Don Curzio („Le nozze di Figaro”) im Theater im Palais in Graz. Es folgten Engagements im Musikverein für Steiermark, wo er erneut Tamino und später auch Belmonte („Die Entführung aus dem Serail”) sang, sowie im Stadttheater Leoben, wo er als Don Basilio („Le nozze di Figaro”) und als Baron Kronthal („Der Wildschütz”) zu hören war. Aber auch in der Operette konnte er zu Beginn seiner Karriere zahlreiche Erfolge verzeichnen. Am Slowenischen Nationaltheater Ljubljana sang er Caramello („Eine Nacht in Venedig”) und im Stadttheater Leoben Jan in „Der Bettelstudent”, die Titelpartie in Lehárs „Der Zarewitsch” und Georges Duménil in Heubergers „Der Opernball”. 2003 wechselte er ins Ensemble des Slowenischen Nationaltheaters Ljubljana, wo er sein Repertoire erweitern konnte. Im Operettenfach sang er Rollen wie Eisenstein („Die Fledermaus”), Graf Stanislav („Der Vogelhändler”) und Edwin („Die Csárdásfürstin”), und im Opernfach konnte er – neben einigen Standardrollen wie Pinkerton („Madama Butterfly”) und Don Narciso („Il Turco in Italia”) – auch in weniger bekannten Opern Erfolge feiern. So sang er Florindo in „Le Donne Curiose” von Ermanno Wolf-Ferrari und Franz Waldung in Jacques Offenbachs romantischer Oper „Les Fées du Rhin”, eine Rolle, die er auch im Festspielhaus St. Pölten, im Theater Winterthur und im Theater Bozen interpretierte. 2008 engagierte ihn Karen Kamensek ans Slowenische Nationaltheater Maribor, wo er seinen ersten großen Erfolg als Don José feierte. In Maribor sang er Ferrando, Pinkerton, Alfredo und Janez in der slowenischen Oper „Zlatorog“ („Goldhorn“) von Viktor Parma. In einer weiteren slowenischen Oper, nämlich „Teharski plemici“ („Die Edelleute von Teharje“) von Benjamin Ipavcek, gastierte er am Slowenischen Volkstheater Celje, und er feierten einen großen Erfolg am Theater Baden bei Wien den Barinkay in „Der Zigeunerbaron“. In der Saison 2009/10 sang er am Slowenischen Nationaltheater Maribor Werther, Eisenstein, sowie Tschekalinski („Pique Dame“), er gastierte am Slowenischen Nationaltheater Ljubljana als Don José und im Sommer beim Lehár Festival Bad Ischl als Edwin in „Die Csárdásfürstin“. Kommende Engagements führen ihn unter anderem zurück an das Theater Baden, wo er zunächst in der Rolle des Sou Chong, danach in der Titelpartie von Gounods „Faust” debütieren wird. Konzerte führten ihn durch Österreich, Slowenien und Ungarn. Er sang die Tenorpartien in Carl Orffs „Carmina Burana“, „Elias“ von Mendelssohn-Bartholdy, Mozarts Requiem, Saint–Saëns „Weihnachtsoratorium“, Bruckners „Te Deum“, und viele andere mehr. Im Sommer 2010 debütierte er mit den Münchner Symphonikern in einem Operngala-Programm. |
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