Viktor Aleshkov – lirico spinto Tenor
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Viktor Aleshkov studierte Gesang am Novosibirsker Konservatorium. Bereits während seines Studiums hatte er die Möglichkeit am Opernstudio des Konservatoriums zahlreiche Hauptrollen zu interpretieren. Er sang Mozart in Rimskij-Korsakovs „Mozart und Salieri”, Turridu in „Cavalleria Rusticana”, Hermann in „Pique Dame” und viele andere. Danach wurde er für 3 Jahre als Solist ans Theater der Operette Novosibirsk verpflichtet, wo er unter anderem Camille de Rossillon in „Die lustige Witwe” und Alfred in „Die Fledermaus” sang. Es folgte ein Gastspiel als Lenski in „Eugen Onegin” am Akademischen Theater für Oper und Balett Novosibirsk bevor er Ensemblemitglied der Sankt-Petersburg Oper wurde, dem er bis heute angehört. Dort interpretierte er eine Vielzahl an Rollen des russischen Repertoires wie Fürst Schuiskij und Grigorij Otrepjev (beide „Boris Godunov”), Icharew („Igroki”), Hermann, Lenski und viele andere. Im italienischen Fach sang er unter anderem Guglielmo in Donizettis „Viva la Mamma”, Duca in „Rigoletto”, Alfredo in „La Traviata” und Pinkerton in „Madama Butterfly”. Gastspiele führten Viktor Aleshkov als Rodolfo an das Rimskij-Korsakov Theater Sankt-Petersburg und an das Alexandertheater Helsinki, als Grigorij Otrepjev an die Finnische Nationaloper, als Cassio in Verdis „Otello” an die Vaasa Opera in Finnland, sowie als Hoffmann und Rodolfo an das Musiktheater Zazerkalie Sankt-Petersburg. Weiters gastiert Viktor Aleshkov regelmäßig an der Litauischen Nationaloper, wo er unter anderem Duca, Erik („Der fliegende Holländer”), Kalaf und Pinkerton sang. Für seine Interpretation des Eléazar in Halévys „La Juive” unter der Regie von Günter Krämer gewann er 2004 den Preis „Best Singer in the Lithuanian Republic”. Auch ans Akademische Theater für Oper und Balett Novosibirsk kehrt er regelmäßig zurück und sang dort in den letzten Jahren Rollen wie Lenski, Alfredo, Pinkerton, Boris („Katja Kabanova”) und Graf Vaudemont in Tschaikowskis „Jolanta”. Kürzlich konnte man ihn am historischen Hermitage Theatre St. Petersburg in der Titelpartie von „Les contes d’Hoffmann” hören, er sang Canio in „I Pagliacci” und Male Chorus in Brittens „The Rape of Lucretia” an der Sankt-Petersburg Oper, und er debütierte sehr erfolgreich in Wien, wo er im Odeon Theater unter der Regie von Philipp Harnoncourt die Rollen Agrippa und Mephisto in Prokofjews „Engel aus Feuer” sang. |
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