Matjaž Stopinšek – lyrischer Tenor

Matjaž Stopinšek wurde in Celje (Slowenien) geboren und begann seine musikalische Ausbildung bereits an der Mittelschule in Maribor, wo er als Hauptfach Gesang belegte. Nach seiner Matura studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, u.a. bei Prof. Wolfgang Gamerith und bei Prof. Horst Zander.

Noch während seines Studiums sang er bereits seine ersten Mozart-Partien: Er debütierte als Tamino („Die Zauberflöte”) und sang danach Don Curzio („Le nozze di Figaro”) im Theater im Palais in Graz. Es folgten Engagements im Musikverein für Steiermark, wo er erneut Tamino und später auch Belmonte („Die Entführung aus dem Serail”) sang, sowie im Stadttheater Leoben, wo er als Don Basilio („Le nozze di Figaro”) und als Baron Kronthal („Der Wildschütz”) zu hören war. Aber auch in der Operette konnte er zu Beginn seiner Karriere zahlreiche Erfolge verzeichnen. Am Slowenischen Nationaltheater Ljubljana sang er Caramello („Eine Nacht in Venedig”) und im Stadttheater Leoben Jan in „Der Bettelstudent”, die Titelpartie in Lehárs „Der Zarewitsch” und Georges Duménil in Heubergers „Der Opernball” .

2003 wechselte Matjaž Stopinšek ins Ensemble des Slowenischen Nationaltheaters Ljubljana, wo er sein Repertoire erweitern konnte. Im Operettenfach sang er Rollen wie Eisenstein, Graf Stanislav („Der Vogelhändler“) und Edwin („Die Csárdásfürstin“) und im Opernfach konnte er – neben Rollen wie Pinkerton und Don Narciso („Il Turco in Italia“) – auch in weniger bekannten Opern Erfolge feiern. So sang er Florindo in „Le Donne Curiose“ von Ermanno Wolf-Ferrari und Franz Waldung in Jacques Offenbachs romantischer Oper „Les Fées du Rhin“, eine Rolle, die er auch im Festspielhaus St. Pölten, im Theater Winterthur und im Theater Bozen interpretierte. 2008 engagierte ihn Karen Kamensek ans Slowenische Nationaltheater Maribor, wo er seinen ersten großen Erfolg als Don José feierte. In Maribor sang er zuletzt Ferrando, Pinkerton, Alfredo und Janez in der slowenischen Oper „Zlatorog“ („Goldhorn“) von Viktor Parma. In einer weiteren slowenischen Oper, nämlich „Teharski plemici“ („Die Edelleute von Teharje“) von Benjamin Ipavcek, gastierte er am Slowenischen Volkstheater Celje in der Rolle des Ivan, und im Sommer mit dem Theater Baden bei Wien als Barinkay in „Der Zigeunerbaron“. In den Saisonen 2009/10 und 2010/11 sang Matjaž Stopinšek am Slowenischen Nationaltheater Maribor Werther, Eisenstein, sowie Tschekalinski („Pique Dame“), am Slowenischen Nationaltheaters Ljubljana gastierte er als Don José, beim Lehár Festival Bad Ischl als Edwin in „Die Csárdásfürstin“ und er kehrte in der Rolle des Sou Chong an das Theater Baden zurück.

2011/12 debütierte er zunächst in der Titelpartie von Gounods „Faust” und danach als Herzog in „Eine Nacht in Venedig”, beide wieder am Theater Baden. Danach kehrt er zurück ans Slowenische Nationaltheater Maribor, wo er als Danilo gastiert, und er singt Jonel in Lehárs „Zigeunerliebe“ beim Lehár Festival Bad Ischl.

Konzerte führten ihn durch Österreich, Slowenien und Ungarn. Er sang die Tenorpartien in Carl Orffs „Carmina Burana“, „Elias“ von Mendelssohn-Bartholdy, Mozarts Requiem, Saint–Saëns „Weihnachtsoratorium“, Bruckners „Te Deum“, und viele andere mehr. Im Sommer 2010 debütierte er mit den Münchner Symphonikern in einem Operngala-Programm.


Matjaž Stopinšek

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